Aufzeichungspflichten Mindestlohn

Das Mindestlohngesetz verschärft die Aufzeichnungsvorschriften des Arbeitgebers für geringfügig und kurzfristig Beschäftigte in allen Bereichen sowie für Branchen nach § 2a SchwarzArbG (u.a. Bau, Gaststätten, Speditionen und Logistik sowie Gebäudereinigung) und hier für alle Arbeitnehmer. Es müssen Aufzeichnungen über Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitzeit geführt werden. Diese Angaben müssen bis zum Ablauf des 7. auf den Tag der Arbeitsleistung folgende Kalendertages dokumentiert sein. Ein amtliches Formular gibt es nicht. Einen Vorschlag zur Erfüllung der Aufzeichnungs-pflichten finden Sie in unserem Downloadbereich.

 

 

Steuerfalle eBay

Immer mehr nutzen eBay als Möglichkeit, Dinge, die sie persönlich nicht mehr brauchen, dort zu  versteigern. Soweit es sich um gebrauchte Gegenstände handelt, die jahrelang zum persönlichen Gebrauch zu Verfügung standen, ist dies in der Regel auch steuerlich unbedenklich. Werden allerdings über einen längeren Zeitraum immer wieder ähnliche Waren verkauft, sieht es anderst aus. Wurden die angebotenen Gegenstände gar mit der Absicht gekauft, sie wieder zu verkaufen, ist die Grenze zur gewerblichen Tätigkeit meistens überschritten. Wer mehr als 17.500 Euro Umsatz im Jahr erzielt wird zudem umsatzsteuerpflichtig.

 

 

Steuerfreie Gehaltserhöhung

Ein Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern erlauben, elektronische Medien des Betriebes  wie  Computer, Laptop und Tablet, aber auch Mobiltelefon oder Smartphone privat zu nutzen.  Der Mitarbeiter erspart sich dabei  den Kaufpreis und Begleichung der laufenden Kosten der Geräte.  Dieser Vorteil bleibt steuer- und sozialversicherungsfrei. Auch bei  Minijobbern.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Geräte im Eigentum des Arbeitgebers sind und bleiben. Verlässt der Mitarbeiter den Betrieb, muss der die Dinge zurück geben oder dem Arbeitgeber zu einem realistischen Preis abkaufen.